Borussia Dortmund News: "Inakzeptabel": Schiri-Vertretung rügt Kölns Stadionsprecher
08.03.2026
Borussia Dortmund News: "Inakzeptabel": Schiri-Vertretung rügt Kölns Stadionsprecher

Die Organisation der Schiedsrichter im deutschen Profifußball hat den Stadionsprecher des 1. FC Köln nach dessen umstrittenen Äußerungen beim 1:2 gegen Borussia Dortmund kritisiert. Die Kritik über die Stadionmikrofone am Unparteiischen Daniel Siebert und seinem Team seien "inakzeptabel", zitierte die "Sportschau" die DFB Schiri GmbH.

"Unabhängig davon, ob eine Entscheidung des Schiedsrichters richtig, strittig oder falsch ist, kann und darf es nicht sein, dass ein Stadionsprecher sie negativ kommentiert und das Publikum so gegen den Unparteiischen aufbringt", hieß es weiter.

Der Kölner Stadionsprecher Michael Trippel hatte am Samstagabend nach Spielende wegen eines nicht geahndeten Handspiels des Dortmunders Yan Couto im eigenen Strafraum die Kölner Fans über die Stadionmikrofone wütend gemacht. "In der 95. Minute hat es ein klares Handspiel eines Dortmunders im Strafraum gegeben und das guckt sich noch nicht einmal einer an", hatte Trippel gerufen.

Dass Siebert in der Nachspielzeit der ersten Hälfte Jahmai Simpson-Pusey nach Ansicht der Videobilder die Rote Karte wegen groben Foulspiels zeigte, hatte Trippel ebenfalls über die Mikrofone mit "Pfui. Widerlich" kommentiert.

Schiri GmbH bekennt: Handspiel hätte geahndet werden müssen

Zumindest bei der Handspiel-Szene bekannte die DFB Schiri GmbH am Tag danach allerdings auch, dass es sich um strafbares Handspiel gehandelt habe, das mit einem Strafstoß für die Kölner hätte geahndet werden müssen.

Ob Trippel nun Konsequenzen vom DFB oder dem eigenen Verein drohen, ist unklar. Kölns Sportchef Thomas Kessler hatte Trippel bereits nach dem Spiel für sein Verhalten gerügt und Gespräche mit dem Stadionsprecher angekündigt. Die gab es bis Sonntagmittag nach Angaben des Clubs indes noch nicht.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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