
Beim Gedanken an den ersten Heimauftritt seit der silbernen WM-Party bekamen Deutschlands Handballerinnen nach dem schwerfälligen Start ins EM-Jahr glänzende Augen. "Die Vorfreude ist enorm. Ich freue mich sehr, wieder vor heimischem Publikum zu spielen. Das wird nach dem WM-Erfolg sicher besonders", sagte Rückraum-Ass Emily Vogel vor dem zweiten Duell mit Slowenien am Sonntag (15.30 Uhr/Pro Sieben Maxx und Dyn) in Heidelberg.
Nach dem 30:23 (16:15)-Arbeitssieg in Celje wollen Vogel & Co. wieder zu der spielerischen Leichtigkeit finden, mit der sie die Fans bei der Heim-WM begeistert hatten, und die fest eingeplante Teilnahme an der EM-Endrunde vom 3. bis 20. Dezember mit einem weiteren Erfolg vorzeitig perfekt machen.
"Vor heimischer Kulisse ist es deutlich cooler. Es macht natürlich viel mehr Spaß, wenn die Fans hinter einem stehen. Wir wollen es besser machen und den zweiten Sieg gegen Slowenien holen", sagte Rückraumspielerin Nina Engel. Und Alina Grijseels ergänzte: "Wir haben nach dem Dezember-Erlebnis viele positive Erinnerungen und freuen uns auf eine volle Halle in Heidelberg."
Viel Kampf und Krampf zum Auftakt
Das erste Pflichtspiel in diesem Jahr ging dem WM-Zweiten nicht so leicht von der Hand wie erhofft. Erst in der zweiten Halbzeit spielte der Favorit seine Klasse aus und distanzierte den Rivalen am Ende noch deutlich. "Der Sieg war hart erarbeitet. Man hat gesehen, dass ein paar Absprachen noch nicht so smooth gelaufen sind wie bei der WM", räumte Vogel ein.
In einem teilweise wilden Spiel mit vielen Zeitstrafen blieben die Vorgaben von Bundestrainer Markus Gaugisch weitgehend auf der Strecke. "Es war eine zähe Geschichte. Das Spiel lief nicht so, dass wir an Dingen arbeiten konnten, die wir uns vorgenommen hatten, weil viel Unruhe drin war", resümierte der 51-Jährige und fügte hinzu: "Es ist gut, dass wir am Sonntag gleich wieder spielen. Da wollen wir die nächsten zwei Punkte."
Schon vor dem Länderspiel-Auftakt hatte der Bundestrainer mahnende Worte gewählt. "Wir hatten Erfolg, aber es ist ja oft so, dass Dinge nur ein Strohfeuer sind. Jetzt geht es darum, weiter daran zu arbeiten. Ich bin gespannt, ob wir das hinbekommen", so Gaugisch.
DHB-Team hat noch viel vor
In Slowenien offenbarte sein Team einige Probleme in Angriff und Abwehr, ließ sich aber auch in schwierigen Phasen nicht vom Erfolgskurs abbringen. "Wir sind cool geblieben, auch wenn wir es noch ein bisschen cleverer machen können", sagte Grijseels.
Engel hatte eine simple Erklärung für den zum Teil mühevollen Auftritt. "Es war das erste Spiel nach dem erfolgreichen Turnier. Da ist es normal, dass man sich erst wieder finden muss", sagte die 22-Jährige. Zumal mit Xenia Smits und Aimée von Pereira zwei exzellente Abwehrspezialistinnen verletzt fehlten.
In Heidelberg soll nun eine Steigerung her, denn die DHB-Auswahl hat auch in diesem Jahr viel vor. "Dass wir Vize-Weltmeister sind, ist eine coole Sache. Es heißt aber nicht, dass wir für immer zufrieden sind. Wir haben alle Bock, jetzt die nächsten Schritte zu gehen", sagte Nachwuchs-Welthandballerin Viola Leuchter mit Blick auf die EM. Spätestens bei dem Turnier in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei wollen die DHB-Frauen wieder in Topform sein.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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