
In den Niederlanden ist der letzte Jahreswechsel, bei dem Böller und Raketen erlaubt sind, unruhig verlaufen. In etlichen Städten musste die Polizei in der Silvesternacht wegen Gewalt sowie Unglücken und Vorfällen mit Feuerwerk ausrücken. Es gab Gebäudebrände, Verletzte und Festnahmen. In der Großstadt Nijmegen an der deutschen Grenze kam ein Mensch bei einem Unglück mit einem Böller ums Leben.
In Amsterdam geriet der Turm der Vondelkirche im Zentrum der Hauptstadt in Brand, wie die Nachrichtenagentur ANP meldete. Die Spitze des Turms stürzte ein, ein Großaufgebot von Einsatzkräften rückte an.
Die Notrufnummer in den Niederlanden war landesweit überlastet, weshalb die Behörden die Bevölkerung aufriefen, nur bei lebensbedrohlichen Situationen den Notruf zu wählen.
Molotowcocktails und Gehwegplatten fliegen auf Polizisten
Wie die Polizei in der Großstadt Breda mitteilte, wurden Beamten dort mit Molotowcocktails und Gehwegplatten beworfen. Außerdem wurden Autos in Brand gesetzt, auch ein Polizeiwagen brannte aus und es gab Schlägereien.
Auch in der Stadt Roosendaal an der belgischen Grenze wurden Beamte nach Angaben der Polizei mit schweren Feuerwerkskörpern beworfen, es gab sieben Festnahmen. Zu Spannungen kam es auch in Den Haag, auch hier wurden Beamte mit Böllern beworfen, wie ANP berichtete.
Ab dem Jahreswechsel 2026/2027 soll nach einem Parlamentsbeschluss ein Böllerverbot gelten. Für die letzte Silvesternacht mit Böllern und Raketen kauften die Menschen in den Niederlanden besonders große Vorräte ein. Nach Angaben des Branchenverbandes für Pyrotechnik (BNP) wurde Feuerwerk für 129 Millionen Euro verkauft, im Vorjahr betrug der Umsatz noch 118 Millionen Euro, wie die Zeitung "De Volkskrant" berichtete.
Import von illegalen Böllern
Auch der Import von illegalen, teils sehr gefährlichen Knallern nahm nach Berichten der Polizei zu. Diese haben eine ungeheure Sprengkraft, die Polizei vergleicht sie mit Bomben und Granaten. In diesem Jahr wurden bis Ende Dezember rund 112 Tonnen illegale Feuerwerkskörper beschlagnahmt.
Im vergangenen Jahr lag die Gesamtmenge noch bei rund 107 Tonnen und 2023 bei rund 79 Tonnen. Der Verkauf und das Zünden von schweren Böllern ist bereits seit Jahren verboten. Doch Privatleute können sie legal in Belgien und Deutschland kaufen und dann über die Grenze schmuggeln.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Panorama":
NEUESTE BEITRÄGE
- 1
Kriminalität: Ministerpräsident: "Es fängt an mit der Beleidigung"05.02.2026 - 2
Drama um Kind in Italien: Falsch gekühltes Spenderherz: Zweijähriger gestorben21.02.2026 - 3
Borussia Dortmund News: Verletztem BVB-Kapitän Can droht langer Ausfall28.02.2026 - 4
NBA 2026 heute: Orlando Magic gegen Detroit Pistons live streamen01.03.2026 - 5
Hamburger SV News: HSV-Gerücht um Kehl: Für BVB-Boss Ricken "0,0 ein Thema"14.01.2026
Ähnliche Artikel
Nations League: "Drei Fakten": Nagelsmann verrät Torwart-Plan für die WM13.02.2026
NBA 2026: Oklahoma City Thunder mit Isaiah Hartenstein treten gegen die San Antonio Spurs an03.02.2026
Taylor Swift: Sängerin knackt Rekord, den vor ihr noch niemand erreicht hat22.01.2026
Fußball News: DFB plant Deutsches Haus in Manhattan während der WM05.02.2026
Tatiana Schlossberg ist tot: Kennedy-Nachfahrin (35) stirbt nach heimtückischer Diagnose31.12.2025
ATP Tennis in Dubai Liveticker: Jakub Mensik gegen Alexei Popyrin25.02.2026
NFL live: Cleveland Browns vs. Pittsburgh Steelers im TV28.12.2025
NFL live: Carolina Panthers vs. Seattle Seahawks im TV22.12.2025
Fußball News: FIFA: Mehr als 150 Millionen Ticketanfragen für WM29.12.2025
Kriminalität: Schumacher-Erpressung: Urteil erwartet01.12.2025













