
- Prinzessin Kate und Prinz William brechen ihr Schweigen zum Epstein-Skandal
- Palastsprecher bestätigt: Britisches Thronfolgerpaar "zutiefst besorgt"
- Langjährige Freundschaft mit Sex-Verbrecher besiegelte den Untergang von Williams Onkel Andrew
Das britische Königshaus hat schon einige Skandale erlebt - dass sich der frühere Prinz Andrew über Jahre hinweg mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abgab, erschütterte das Haus Windsor jedoch nachhaltiger als andere Fehltritte. Nachdem Andrew Mountbatten Windsor infolge seiner Epstein-Verbindung sämtliche Titel und royale Ehren sowie seinen Wohnsitz Royal Lodge verlor, gab sich das Königshaus in der Öffentlichkeit schmallippig - nun haben Prinzessin Kate und Prinz William ihr Schweigen zur Causa Epstein gebrochen.
Prinzessin Kate und Prinz William brechen ihr Schweigen zum Epstein-Skandal
Kaum war Prinz William zu seiner Solo-Reise nach Saudi-Arabien aufgebrochen, ließ der britische Thronfolger über einen Palastsprecher eine Stellungnahme zum Epstein-Skandal abgeben. Ein Sprecher des Kensington-Palasts erklärte am Morgen des 9. Februar in der Hauptstadt Riad gegenüber der "Daily Mail": "Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin von Wales über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind. Ihre Gedanken sind weiterhin bei den Opfern."
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Der dreitägige Aufenthalt des 43-jährigen Thronfolgers im Wüstenkönigreich, den William ohne seine Ehefrau Prinzessin Kate absolviert, dauert vom 9. bis zum 11. Februar 2026. Das Statement markiert einen Wendepunkt: Bislang hatte das Thronfolgerpaar trotz offensichtlicher Distanzierung von Andrew Mountbatten Windsor keine direkten Worte zu dessen Verstrickungen in den Missbrauchsskandal um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gefunden.
Ex-Prinz Andrews tiefer Fall: So ist der frühere Herzog in Jeffrey Epsteins Netzwerk verstrickt
Die Enthüllungen der vergangenen Wochen haben das Ausmaß der Verbindungen zwischen Andrew Mountbatten Windsor und dem 2019 verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein offengelegt. Neue E-Mails aus den sogenannten Epstein-Akten widerlegen Andrews frühere Behauptungen aus seinem berüchtigten BBC-Interview, er habe die Freundschaft zu Epstein beendet. Tatsächlich zeigen die Dokumente, dass der damalige Herzog von York im Dezember 2010 nicht wie behauptet vier, sondern neun Tage bei dem verurteilten Pädophilen in New York verbrachte. Verstörende E-Mails aus dieser Zeit erwähnen junge Frauen, die offenbar "nach der Schule" kommen sollten. Bereits Ende Oktober 2025 zog König Charles die Konsequenzen: Er entzog seinem Bruder sämtliche Titel und Ehren. Seitdem lebt der 65-Jährige unter seinem bürgerlichen Namen im Exil in Norfolk.
Deutliches Statement nach Monaten des eisigen Schweigens
Obwohl Prinz William und Prinzessin Catherine erst jetzt öffentlich Stellung beziehen, machten sie ihre Haltung gegenüber Andrew bereits deutlich früher unmissverständlich klar. Bei der Beerdigung von Katharine, Herzogin von Kent, am 16. September 2025 zeigten der Thronfolger und seine Frau ihrem Onkel demonstrativ die kalte Schulter. Es dürfte der letzte gemeinsame Auftritt des Paares mit dem gefallenen Royal gewesen sein. Hinter den Kulissen spielte William offenbar eine entscheidende Rolle beim Sturz seines Onkels. Der 43-Jährige soll seinen Vater König Charles maßgeblich davon überzeugt haben, Andrew sämtliche Titel zu entziehen. Diese Entscheidung fiel rund sechs Wochen nach der Beerdigung und gilt als radikaler, aber notwendiger Schnitt für die Monarchie.
Britisches Königshaus stellt sich gegen Ex-Prinz Andrew und solidarisiert sich mit Epstein-Opfern
Mit ihrer Stellungnahme reihen sich William und Kate in die Linie anderer hochrangiger Royals ein. Bereits im Oktober 2025 hatten König Charles und Königin Camilla als erste Mitglieder der königlichen Familie öffentlich ihre Anteilnahme für die Opfer des Missbrauchsnetzwerks ausgedrückt. Auch Prinz Edward äußerte sich vergangene Woche bei einem Auftritt in Dubai und betonte, wie wichtig es sei, stets an die Betroffenen zu denken. Andrew Mountbatten Windsor selbst hingegen hat bis heute keinerlei Mitgefühl für die Opfer seines Freundes gezeigt. Laut "Daily Mail" weigerte er sich sogar, Pressemitteilungen zu unterzeichnen, die auch nur allgemeine Unterstützung für Missbrauchsopfer zum Ausdruck brachten.
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