
Ein Malheur wie im Vorjahr wird den Veranstaltern diesmal nicht unterlaufen, da hat der Deutsche Skiverband vorgesorgt. Eine "volle Prämie" kündigte der Verband für die Siege der Skispringerinnen in den Qualifikationen in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf an. Das sind immerhin 3.175 Euro.
Im Vorjahr hatte Selina Freitag noch eine Duschcreme, ein Shampoo sowie vier Handtücher für einen Erfolg in der Vorausscheidung erhalten. Nachdem Freitag dies öffentlich gemacht hatte, wurde dies wochen- und monatelang zu einem großen Thema in der Skisprung-Szene. Sven Hannawald merkte süffisant an: "Da muss man fast schon gucken, was man bei Ebay dafür kriegt. Das ist schon bitter."
Bundestrainer hofft auf letzte Two-Nights-Tour
Für die Skispringerinnen ist auch die dritte Ausgabe der sogenannten Two-Nights-Tour eine Art Spagat: das Produkt mit den beiden Wettbewerben in Deutschland bestmöglich verkaufen - und für eine Vierschanzentournee der Frauen werben. "Ich hoffe, es ist die letzte. Alle sehnen sich danach, eine Vierschanzentournee zu bekommen. Für den Damensprungsport wäre das ein Meilenstein", sagte Bundestrainer Heinz Kuttin.
Garantiert die letzte Two-Nights-Tour ist es für Katharina Schmid, die nach diesem Winter aufhört. "Natürlich freue ich mich besonders auf das Springen in Oberstdorf, den Wettkampf zu Hause noch einmal genießen zu dürfen – Familie, Freunde, alle werden da sein und mich noch einmal anfeuern und mitfiebern", sagte Schmid.
Tausch der Wettbewerbe
Eine Änderung gibt es nicht nur beim Quali-Preisgeld, sondern auch beim Ablauf. Das Neujahrsspringen in Oberstdorf folgt zwar weiterhin auf das der Männer in Garmisch-Partenkirchen. An Silvester sind diesmal aber zuerst die Frauen mit ihrem Springen (13.00 Uhr) und dann die Männer (16.00 Uhr) mit ihrer Qualifikation dran.
Im Vorjahr hatten tausende Fans die Schanze nach der Männer-Quali verlassen. "Es sind doch noch ein paar Zuschauer dageblieben. Wir nehmen das mit, was wir kriegen können", sagte Freitag. Als Favoritinnen bei der Two-Nights-Tour gelten diesmal Nika Prevc aus Slowenien und Nozomi Maruyama aus Japan.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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