
Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka steht bei den Australian Open zum vierten Mal in Serie im Endspiel. Die 27-Jährige aus Belarus setzte sich in Melbourne gegen die Ukrainerin Jelina Switolina mit 6:2, 6:3 durch und zeigte dabei ein weiteres Mal eine beeindruckende Dominanz. Sabalenka hatte die Australian Open 2023 und 2024 gewonnen. Im vergangenen Jahr musste sie sich überraschend im Finale der Amerikanerin Madison Keys geschlagen geben.
Gegen Switolina verwandelte Sabalenka nach nur 76 Minuten ihren ersten Matchball. Im Endspiel trifft die aktuell beste Tennisspielerin der Welt entweder auf die Amerikanerin Jessica Pegula oder Jelena Rybakina aus Kasachstan, die sich im zweiten Halbfinale gegenüberstehen.
"Dass ich hier immer noch ohne Satzverlust bin, ist einfach unglaublich", sagte Sabalenka und ergänzte mit Blick auf das Endspiel am Samstag: "Aber der Job ist noch nicht beendet."
Sabalenka und Switolina zuvor beide ohne Niederlage
Sabalenka und Switolina hatten vor ihrem Halbfinal-Duell in diesem Jahr jeweils noch kein Spiel verloren. Sabalenka hatte im Vorfeld der Australian Open das WTA-Turnier in Brisbane gewonnen, Switolina triumphierte in Adelaide. Beide waren in Melbourne zudem auf ihrem Weg ins Halbfinale ohne Satzverlust geblieben.
Doch im dieses Mal etwas kühleren Melbourne dominierte Sabalenka das Geschehen in beeindruckender Art und Weise. Switolina spielte nicht schlecht und stand dennoch auf verlorenem Posten. Nach nur 41 Minuten holte sich Sabalenka den ersten Satz - zu diesem Zeitpunkt hatte die Nummer eins der Welt bereits 18 Winner geschlagen.
Nur kurze Hoffnung auf Spannung
Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam unter den Zuschauern in der Rod Laver Arena doch noch einmal die Hoffnung auf ein bisschen Spannung auf. Switolina gelang ein frühes Break, die Ukrainerin ging mit 2:0 in Führung. Doch Sabalenka fand sofort wieder zu alter Stärke zurück und gewann fünf Spiele in Serie. Switolina hatte an diesem Tag einfach keine Chance. Dennoch wird die 31-Jährige wieder in die Top Ten zurückkehren - und das zwei Jahre nach der Geburt ihrer Tochter.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
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